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Warum du als Unternehmer und Führungskraft nachmittags einbrichst. Der wahre Grund

Das Nachmittagsloch ist kein Essensproblem. Es ist ein Rhythmusproblem



Du kennst diesen Moment: Es ist früher Nachmittag, du sitzt am Rechner, der Tag ist eigentlich noch lang genug, und trotzdem merkst du, wie sich etwas verändert. Der Kopf wird schwerer, der Fokus wird wackelig, und plötzlich ist es viel leichter, auf Mails zu reagieren, kleine Dinge „kurz zu klären“ oder irgendetwas abzuarbeiten, das sich nach Arbeit anfühlt,  als etwas zu tun, dass dich wirklich voranbringt.


Viele erklären sich das über Essen. Zu viel gegessen, zu wenig gegessen, falsche Kohlenhydrate, zu wenig Protein. Und ja, Essen spielt eine Rolle. Nur ist es in den meisten Fällen nicht der Kern. Denn du kannst an einem Tag exakt gleich essen und trotzdem völlig unterschiedlich tief in dieses Loch rutschen.


Der entscheidende Punkt ist: Zwischen 14 und 17 Uhr rutschst du selten ab, weil du plötzlich weniger Disziplin hast. Du rutschst ab, weil dein System in diesem Zeitfenster weniger Stabilität zur Verfügung hat. Und wenn diese Stabilität fehlt, verändert sich automatisch dein Arbeitsmodus. Du steuerst weniger und reagierst mehr.


In den nächsten Minuten zeige ich dir, warum das passiert, woran du erkennst, ob es bei dir wirklich ein Rhythmusproblem ist, und welcher einfache Test dir sofort zeigt, ob du nachmittags an einem falschen Hebel drehst.


Wenn du das nicht nur verstehen, sondern schnell für dich einordnen willst, hol dir den 24-Stunden-Code. Du siehst sofort, wo dein Tagesrhythmus deine Regeneration blockiert, und was du zuerst stabilisieren solltest. Klick auf das Bild, um mehr Informationen zu erhalten:

Der Denkfehler beim Nachmittagsloch ist, dass man es wie ein reines Energieproblem behandelt. Als wäre es eine leere Batterie, die du nur kurz wieder aufladen musst. Also kommt der nächste Kaffee, ein Snack, ein Spaziergang, noch ein kurzes YouTube-Video, noch ein schneller Blick aufs Handy, und dann geht es weiter.


Nur ist das, was du nachmittags spürst, in Wahrheit oft kein reines Energieproblem, sondern ein Umschaltmoment. Du wechselst von einem Zustand, in dem du Dinge aktiv steuerst, in einen Zustand, in dem dein System eher auf Reize reagiert, statt sie zu ordnen.


Das merkst du nicht zuerst daran, dass du müde bist, sondern daran, wie du arbeitest.

An stabilen Tagen gehst du nach dem Mittagessen wieder an das eine wichtige Thema. Du bleibst dran. Du kannst Entscheidungen treffen, auch wenn sie unangenehm sind. Du arbeitest konzentriert und schließt Dinge ab.

An instabilen Tagen passiert etwas anderes. Du hast zwar noch Zeit, aber du nutzt sie anders. Du öffnest den Posteingang, weil es sich leichter anfühlt. Du gehst in kleine Abstimmungen, weil du dort schnell reagieren kannst. Du räumst Dinge auf, sortierst Dateien, optimierst Kleinigkeiten, beantwortest Rückfragen, und am Abend stellst du fest, dass du viel getan hast, aber das eine Ergebnis fehlt, das den Tag wirklich vorangebracht hätte.


Das ist der Kern: Das Nachmittagsloch ist oft der Moment, in dem dein Fokusfenster zusammenfällt, und wenn es zusammenfällt, greifst du automatisch zu Aufgaben, die dich nicht fordern, sondern beschäftigen.

Warum genau passiert das zwischen 14 und 17 Uhr so häufig und wie kannst du das verhindern?

Weil der Körper nicht in einem gleichmäßigen Leistungsblock durch den Tag läuft. Dein System hat über 24 Stunden klare Phasen, in denen Fokus, Belastbarkeit und Entscheidungsfähigkeit leichter verfügbar sind, und Phasen, in denen sie leichter absinken.

Das hat mit Timing zu tun. Mit Licht, Schlafdruck, Stresssystem, Regeneration aus der Nacht und mit dem, was du bis dahin am Tag schon verbraucht hast.


Und jetzt kommt der Teil, den viele unterschätzen: Das Nachmittagsloch entsteht selten erst um 14 Uhr. Es wird häufig morgens vorbereitet.


Wenn du morgens schon mit einem vollen Kopf startest, wenn du früh viele kleine Entscheidungen treffen musst, wenn du von Beginn an in Themenwechsel rutschst, oder wenn du den Vormittag mit zu vielen offenen Enden füllst, dann baust du im Hintergrund eine Art inneren Verschleiß auf und der wird im Nachmittag sichtbar.

Das ist wie bei einem Unternehmen, das den Vormittag mit kleinen Baustellen überfrachtet. Irgendwann wird es nicht mehr sauber gesteuert, sondern nur noch abgearbeitet. Nicht, weil das Team plötzlich schlechter geworden ist, sondern weil die Struktur und die Stabilität fehlen, um sauber weiterzuführen.

Übertragen auf dich bedeutet das: Wenn dein System bis zum Mittag schon zu viel Unruhe, zu viele Wechsel und zu wenig Abschlüsse gesammelt hat, wird das Fenster am Nachmittag deutlich kleiner. Dann reicht ein kleiner Auslöser, und du bist in diesem Reaktionsmodus.


Woran erkennst du, ob du genau in diesem Muster bist?

Erstens: Du greifst nachmittags automatisch zu Aufgaben, die sofort Rückmeldung geben. Mails, Chats, kurze Abstimmungen, Kleinkram. Nicht, weil sie wichtig sind, sondern weil sie dich nicht in die Tiefe zwingen.


Zweitens: Deine Entscheidungsfähigkeit wird zäher. Du kannst Entscheidungen treffen, aber du brauchst länger. Du überlegst zu viel. Du schiebst Dinge auf später, obwohl du genau weißt, dass sie heute dran wären.


Drittens: Du verlierst den roten Faden schneller. Du fängst etwas an, wirst unterbrochen, steigst wieder ein, aber flacher. Du korrigierst mehr, als dass du vorankommst. Und am Ende bleibt das Wesentliche liegen.


Wenn du dich hier wieder erkennst, dann ist die entscheidende Frage nicht: Was soll ich nachmittags essen?

Die entscheidende Frage ist: Warum ist mein System in diesem Zeitfenster so instabil, dass ich automatisch in Reaktion rutsche?

Und jetzt machen wir es praktisch. Du brauchst dafür keinen Plan, keinen neuen Tagesablauf, und auch keinen komplexen Hack. Du brauchst eine saubere Beobachtung, die dir zeigt, ob du nachmittags wirklich am Rhythmus scheiterst.


Mach morgen einen einzigen Test.

Plane dir für den Zeitraum zwischen 14 und 17 Uhr eine Ergebnis-Aufgabe ein. Ein Thema, das groß genug ist, dass am Ende ein klares Resultat stehen kann. Kein Aufräumen, keine Abstimmung, keine Kleinteile. Eine Aufgabe, die Fokus braucht und die am Ende sichtbar abgeschlossen ist.

Und dann beobachte nicht, ob du sie schaffst. Beobachte, wie du startest.

Wenn du merkst, dass du dich schon beim Einstieg innerlich wegdrückst, dass du sofort etwas Einfacheres dazwischen schiebst, dass du „kurz“ erst noch Mails machen willst, oder dass du dich nach wenigen Minuten in Details verlierst, dann ist das kein Charakterthema. Dann ist es ein Stabilitätsthema.


Und das führt uns zur nächsten Ebene: Was stabilisiert dieses Fenster wirklich?

Es sind selten große Änderungen. Es sind meistens zwei Dinge, die den Unterschied machen.


Erstens: Wie sauber du am Vormittag steuerst, damit du nicht schon vor dem Mittag innerlich ausfranst. Das heißt konkret, dass du dir früh am Tag ein Ergebnis sicherst, statt den Vormittag in Reaktion zu verlieren. Denn wenn du den Vormittag schon im Reaktionsmodus verbringst, wirst du nachmittags fast automatisch darin hängen bleiben.

Das bedeutet, dass du am Vormittag eine Aufgabe anfängst oder fortführst, die ein Resultat liefern kann, ein Ergebnis, dass einen Unterschied für den Tag macht und für dich oder dein Unternehmen wesentlich ist.


Zweitens: Wie gut dein System aus der Nacht regeneriert hat. Denn wenn die Regeneration nicht tief genug war, ist dein Spielraum am Nachmittag deutlich kleiner. Dann wirkt der Nachmittag wie ein Marathonlauf bei Kilometer 36, obwohl du objektiv nichts Dramatisches getan hast.

Und genau deshalb ist das Nachmittagsloch so oft ein Rhythmusproblem. Es ist das Zusammenspiel aus Regeneration während der Nacht, Timing und Belastungs-Regulation über 24 Stunden, das entscheidet, ob du nachmittags noch aktiv steuern kannst was du machen willst oder nur noch reagieren möchtest.

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Und jetzt zum Schluss noch eine Frage, weil sie dir sofort zeigt, ob du das Muster kennst.

Woran merkst du bei dir am stärksten, dass du im Nachmittag vom Steuern ins Reagieren rutschst, an der Entscheidungsfähigkeit, am Fokus oder an der Gelassenheit?

Schreib mir die Antwort in die Kommentare.


Ich freue mich, wenn wir uns im nächsten Video wiedersehen oder hier lesen.


Bis dann, dein Dirk Henningsen

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